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Einzelne Felder und Randhintergrund korrigieren

Prüfe kleine Farbbereiche, entferne gezielt störende Felder und bewahre gewollte Details. Lerne die Grenzen der Randhintergrund-Entfernung kennen.

Eine Markierung ist ein Hinweis, kein Urteil

Aktiviere „Kleine Bereiche markieren“ und vergrößere die betreffenden Stellen. Das Werkzeug erkennt kleine zusammenhängende Farbgruppen. Ob ein Punkt stört oder ein wichtiges Detail ist, entscheidest du selbst.

Für dieses Lehrbeispiel wurden vier einzelne Hintergrundfelder von Hand zu einem umgewandelten Muster hinzugefügt und anschließend entfernt. Sie liegen in Zeile 3, Spalten 3 und 48 sowie Zeile 48, Spalten 3 und 48. Die Abbildungen zeigen eine Bearbeitung, keine vom Algorithmus erzeugten Fehler.

Digitales Raster: Katze · 50 × 50 · bis zu 16 Farben
Vorher: vier manuell ergänzte Hintergrundfelder, insgesamt 1.308 belegte Felder.
Digitales Raster: Katze · 50 × 50 · bis zu 16 Farben
Nachher: störende Felder entfernt, 1.304 belegte Felder. Weiße Augendetails bleiben.

Korrigiere so wenig wie nötig

  1. Wähle Radieren, um ein störendes Feld zu leeren. Es zählt danach nicht mehr als Material.
  2. Wähle eine Materialfarbe und male über ein Feld, um es zu ersetzen. Ein Pinselstrich darf mehrere Felder umfassen.
  3. Rückgängig stellt den ganzen Strich wieder her. Kontrolliere nach jeder Änderung auch das vollständige Bild.

„Ausgewählte Farbe hervorheben“ verändert nur die Ansicht. Muster und Materialmengen bleiben dabei gleich.

Randhintergrund gezielt entfernen

Wähle die Hintergrundfarbe. „Randhintergrund entfernen“ löscht nur gleichfarbige Felder, die über waagerechte oder senkrechte Nachbarn mit dem Außenrand verbunden sind. Eingeschlossene Details bleiben erhalten. Verbundene Details derselben Farbe können jedoch ebenfalls verschwinden.

Diese Funktion ist keine automatische Motiverkennung. Prüfe das Ergebnis und nutze bei Bedarf Rückgängig. Unter „Erweiterte Farbentfernung“ kannst du eine Farbe überall entfernen, auch in eingeschlossenen Details; das ist ein anderer Eingriff.

Teste eine kleine Korrektur und mache sie rückgängig. Prüfe danach, ob weiße Details noch echte Materialfelder sind.

Im Kreuzstich-Werkzeug ausprobieren

Digitale Beispiele mit originalen DEMO-Farben. Keine Markencodes, keine Einkaufsliste. Reale Materialfarben, physischer Druck und fertige Handarbeiten wurden nicht geprüft.